Organisation

Verwaltung und Organisation

Das LJO Hamburg ist selbstverwaltet, d.h., dass Verwaltung und Organisation durch die Orchestermitglieder erfolgt. Die Mitglieder sind somit selbst dafür verantwortlich, dass alle Aktivitäten des Orchesters erdacht, geplant und durchgeführt werden.
Diese Aktivitäten beginnen beim Aufbauen von Notenständern für die Proben und reichen über Instrumententransporte, Konzertwerbung und die Einteilung der Finanzen bis zur Planung und Durchführung von großen Orchesterreisen.
Auch die Wahl des Dirigenten und die Zusammenstellung der Programme liegen voll in der Hand der Orchestermitglieder.
Die Selbstverwaltung fordert von ihren Mitgliedern über ihren musikalischen Einsatz hinaus viel Kreativität und Engagement. Sie gibt ihnen hierbei jedoch auch die Möglichkeit, das Gesicht des Orchesters mitzugestalten und mitzuprägen.

Die Organisationsleiter

Jährlich wählt das Orchester ein oder zwei Organisationsleiter. Sie werden dem Vorstand in Absprache mit der Kulturbehörde beigeordnet und sollen die Arbeit des Vorstandes unterstützen. Die Organisationsleiter kommen ebenfalls aus dem Orchester, sind aber in der Regel keine Vorstandsmitglieder.

Proben

Im Gegensatz zu den anderen Landesjugendorchestern ist das LJO Hamburg durch sein verhältnismäßig kompaktes Einzugsgebiet in der Lage, einmal wöchentlich zu proben. Während der mehrmonatigen Arbeitsphase ist somit auch viel mehr Zeit, sich tiefer in ein Programm einzuarbeiten als in den sonst üblichen zweiwöchigen Arbeitsphasen anderer Landesjugendorchester.

Zur Abrundung und Intensivierung der wöchentlichen Proben veranstaltet das LJO unmittelbar vor den Sinfoniekonzerten ein Probenwochenende außerhalb Hamburgs, auf dem die Mitglieder dem Konzertprogramm den letzten Schliff geben. Neben dem Sinfonieorchester bilden Mitglieder des LJO auch ein Kammerorchester, das je nach Möglichkeit in jährlichem Abstand eine Arbeitsphase durchführt.

Programme

Die Programme werden auf einer jährlich einberufenen Programmsitzung von allen anwesenden und vorbereiteten Mitgliedern beschlossen. Im Vorwege kann jedes Orchestermitglied die eigenen Wünsche und Favoriten in einer Liste eintragen, Dozenten werden nach ihren Vorschlägen gefragt, da diese meist besonders gut wissen, welche Stücke gut für das Orchester wären / woran es am besten lernen könnte. Nachdem schier unmögliche Stücke vom Dirigenten gestrichen wurden, wird diese Liste zum Vorbereiten an die Orchestermitglieder ausgegeben. Bei der Programmsitzung wird dann noch ein letzes Mal in die Stücke hinein gehört, Partituren werden gelesen und auf nicht machbare Stellen durchgeschaut und zu guter Letzt wird demokratisch über die Programme der kommenden Saison abgestimmt.