Chefdirigent Marius Bazu

Marius Bazu, 1950 in Klausenburg (Rumänien) geboren, studierte zunächst Violine, Viola und Klavier und wechselte nach seinem Abitur im Jahre 1969 an die Musikhochschule mit dem Hauptfach Dirigieren in der Meisterklasse von Emil Simon. 1973 erhielt Marius Bazu das Dirigentendiplom mit der höchsten Note.

Weitere Anregungen verdankte er dem Besuch der Meisterkurse von Arwid Janssons (1972 in Weimar) und Sergiu Celibidache (für Dirigieren 1978 Bukarest und für Phänomenologie der Musik 1983 in Mainz).

Von 1973 bis 1975 war er Dirigent des Sinfonieorchesters von Satu Mare und zwischen 1975 und 1983 Intendant der Klausenburger Philharmonie. Er erhielt Lehraufträge in der Orchesterklasse der Musikhochschule und dirigierte in dieser Zeit als Gast alle Sinfonieorchester Rumäniens.

Seit 1983 lebt er in Deutschland und war seitdem künstlerischer Leiter des Hamburger Jugendorchesters. Als Gastdirigent war er in Deutschland, Frankreich und Rumänien tätig und leitete darüber hinaus zahlreiche Orchester- und Dirigierkurse. Außerdem dirigierte er das im Herbst 1995 ins Leben gerufene Bundesschulmusikerorchester.
Im Jahre 1990 erhielt Marius Bazu eine Professur für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik in Hamburg.

Marius Bazu erlag am 5. Oktober 2005 während einer Japan-Tournee des LJO einem Herzinfarkt.

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